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Grußwort der Stellvertretenden Vorsitzende des BKJPP

Liebe Kolleginnen und Kollegen des BKJPP
und Interessierte,

Mit Spannung und Vorfreude darf ich Ihnen das Programm der diesjährigen Jahrestagung des BKJPP in Weimar vom 7. bis 9.11.2019 mit dem Titel:

„Psychosomatik- Zusammenklang von Seele und Körper- Ist der Körper- Seele- Dualismus überwunden?“ vorstellen. Die psychosomatischen Störungsbilder gehören meines Erachtens zu den schwierigeren Differentialdiagnosen in unserem Fach und erfordern insbesondere eine gute Verzahnung mit der Kinder- und Jugendmedizin. Insofern freue ich mich, auch Kollegen anderer Fachgebiete als Referenten, sowie neue und ehemalige Referenten gewonnen zu haben.

Sie werden mehr Vorträge finden, die teilweise parallel stattfinden.

Bereits am Donnerstag, den 7.11.19 ab 8:30h beginnen neben berufspolitischen Seminaren auch die ersten inhaltlichen Seminare. Das EBM Seminar wird für „Einsteiger“ und „alte Hasen“ unterteilt. Es gibt weitere Seminare zur Praxisgründung und Umgang mit Gewalt in unseren Praxen. Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag gestaltet Herr Professor Simon, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Politische Psychologie der CAU zu Kiel zum Thema Toleranzforschung. Hier werden wir gefordert, über unseren Tellerrand hinauszuschauen und an philosophischen Denkstrukturen teilhaben
dürfen.

Der Donnerstag folgt dann der gewohnten Struktur mit berufspolitischem Kolloquium, Mitgliederversammlung und parallel stattfindenden Seminaren und SPV Mitarbeiter-Seminaren.

Den Freitag beginnen wir mit dem fachlichen Einführungsvortrag von Herrn Dr. Axel Enninger zum Thema „chronische Bauchschmerzen im Kindes- und Jugendalter“ und Dr. Hans-Henning Flechtner zum Thema „Auswirkungen körperlicher Erkrankungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“.

Insgesamt habe ich gemeinsam mit Pia Kormann, Regionalsprecherin des BKJPP Thüringen, Vorträge zusammengestellt zu den psychosomatischen Störungsbilder, zunächst über Bauch-, Kopf und muskulo-skelettäre Schmerzen her von der Lokalisation bis hin zur Anorexie, Dissoziation und besonderen Entwicklungsaufgaben bei chronisch körperlichen Erkrankungen. Hier sei Pia herzlich für ihre unermüdliche und hilfreiche Unterstützung gedankt. Als neue erstmalige Struktur wird ein „Intensiv- Workshop Psychodrama“ von Frau Dr. Altendorfer Kling aus Salzburg angeboten mit 4x 1,5h (Donnerstag und Freitag).

Der BKJPP lädt dieses Jahr ausdrücklich Studenten zur kostenfreien Teilnahme an unserem Kongress in Weimar ein, um unser Fach vertrauter und attraktiver zu machen.

Zur Kostenstruktur muss ich mitteilen, um den Kongress zukunftsfähig gestalten zu können, braucht es eine solide Finanzierung, was zur Preiserhöhung ab 2019 geführt hat, zu Gunsten von Teilnahmegebühren für SPVMitarbeiter. Ich wünsche mir Ihr Verständnis dafür.

Mein Dank gilt allen TeilnehmerInnen, die mit ihren Ideen den Kongress bereichern und zum Austausch hoffentlich rege nutzen.

Ich wünsche uns allen einen inspirierenden Kongress 2019 in Weimar.

Ich bedanke mich bei allen ReferentInnen für ihr Engagement.

Hier gilt mein Dank auch den Mitarbeiterinnen der Firma KelCon, die zu einem reibungslosen Ablauf des Kongresses im Wesentlichen beitragen.

Ihre Anja Walczak
Stellvertretende Vorsitzende des BKJPP
Beauftragte für die Kongressorganisation