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Grußwort der Regionalgruppenvorsitzende des BKJPP in Thüringen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach nunmehr 5 Jahren freue ich mich, Sie erneut in der Kulturstadt Weimar begrüßen zu dürfen.

Unsere diesjährige Thematik beschäftigte bereits Friedrich Schiller, der über den Zusammenhang seelischer Leiden und körperlicher Erkrankungen schon im Jahr 1780 als Medizinstudent schrieb:

„Der Mensch ist nicht Seele und Körper, der Mensch ist die innigste Vermischung dieser beiden Substanzen”.

Unsere Tagung in Weimar liegt im Jahr des 100 jährigen Bauhausjubiläums. Walter Gropius gelang es, 1919 die europäische Künstleravantgarde in die Stadt zu holen: Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Johannes Itten, Wassily Kandinsky und viele mehr. Eindeutige, nützliche und preiswerte Objekte sollten den Alltag verändern.

Sie dürfen es nicht versäumen, unsere Bauhaus-Stätten zu erkunden. Neben dem im April eröffneten Bauhausmuseum und der Bauhaus-Ausstellung im Neuen Museum in unmittelbarer Nähe des Kongresszentrums gibt es weitere Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Hauptgebäude der Bauhaus- Universität, das Haus Am Horn oder auch das Reithaus im Park an der Ilm.

Wir sollten uns - insbesondere angesichts der aktuellen politischen Lage – in Weimar allerdings auch den kritischen Aspekten der deutschen Vergangenheit stellen. Besuchen Sie die Gedenkstätte Buchenwald und halten Sie inne, um der Opfer des NS-Regimes im Konzentrationslager, aber auch derer des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 zu gedenken.

Ich wünsche Ihnen eine gute Anreise und eindrucksvolle, erlebnisreiche Tage – auch mit bewegenden Momenten – hier in unserem schönen Weimar.

Ihre Pia-Carola Kormann
Regionalgruppenvorsitzende des BKJPP in Thüringen